Psychotherapie für Privatpatienten | Hamburg Rotherbaum | Therapieangebot

MEIN THERAPIEANGEBOT - 
Psychotherapie in Hamburg Rotherbaum

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine individuellen Herausforderungen mit. Mein Therapieangebot in Hamburg Rotherbaum basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, die darauf abzielt, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und nachhaltig zu verändern. Ziel ist es, psychische Belastungen zu reduzieren und langfristig mehr Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität zu entwickeln. Dabei ergänze ich Methoden aus Schematherapie, Traumatherapie (IRRT), emotionsfokussierte Methoden sowie achtsamkeits- und selbstmitgefühlsbasierte Ansätze. 

 

Wissenschaftlich fundierte Psychotherapie (Verhaltenstherapie) in der Praxis Mira Ehlers

Meine therapeutischen Schwerpunkte - Verhaltenstherapie, Schematherapie, IRRT und Selbstmitgefühl in Hamburg Rotherbaum 

Schematherapie 

Alte Muster verstehen – neue Erfahrungen ermöglichen

Manchmal reagieren wir auf Situationen stärker, als wir es selbst nachvollziehen können. Eine kleine Kritik löst tiefe Verunsicherung aus, Nähe fühlt sich gleichzeitig schön und bedrohlich an oder der innere Druck, alles perfekt machen zu müssen, begleitet uns schon seit vielen Jahren.

Aus Sicht der Schematherapie entstehen solche Muster häufig aus frühen Erfahrungen. Wenn wichtige emotionale Bedürfnisse – etwa nach Sicherheit, Bindung, Autonomie oder Anerkennung – über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden konnten, entwickeln sich sogenannte Schemata. Diese beeinflussen bis heute unser Denken, Fühlen und Handeln.

Ich habe das Basiscurriculum der Schematherapie absolviert und erweitere meine Kenntnisse kontinuierlich durch Fortbildungen und Supervision. 

 

Traumatherapie mit IRRT

Belastende Erinnerungen müssen nicht Ihr Leben bestimmen.

Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, die weit über das eigentliche Ereignis hinausreichen. Bilder drängen sich immer wieder auf, bestimmte Situationen werden vermieden oder Gefühle wie Angst, Scham, Hilflosigkeit oder Schuld bleiben bestehen.

Die Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) ist ein wissenschaftlich fundiertes traumatherapeutisches Verfahren, das mit inneren Bildern arbeitet. Im Mittelpunkt steht nicht das wiederholte Erzählen des Erlebten, sondern die aktive Veränderung der emotionalen Bedeutung belastender Erinnerungen.

Ich habe das Basiscurriculum der Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) absolviert und integriere die Methode bei entsprechender Indikation in meine psychotherapeutische Arbeit. Dabei orientieren wir uns jederzeit an Ihrer Stabilität und Ihren individuellen Bedürfnissen.
 

Achtsamkeit

Den gegenwärtigen Moment wieder wahrnehmen

Unser Alltag ist häufig geprägt von Terminen, Erwartungen und dem ständigen Gedanken an das, was noch erledigt werden muss. Gleichzeitig kreisen viele Menschen um vergangene Ereignisse oder sorgen sich um die Zukunft. Dadurch verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst.

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen – mit Offenheit, Freundlichkeit und ohne vorschnelle Bewertung. Sie hilft dabei, innezuhalten und wieder mit den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und körperlichen Signalen in Verbindung zu kommen.

Selbstmitgefühl

Freundlich mit sich selbst umgehen – gerade dann, wenn es schwerfällt

Viele Menschen begegnen sich selbst mit einer Strenge, die sie einem guten Freund oder einer guten Freundin niemals entgegenbringen würden. Fehler werden hart bewertet, vermeintliche Schwächen verurteilt und hohe Ansprüche erscheinen selbstverständlich. Diese Form der Selbstkritik entsteht häufig nicht aus eigener Entscheidung, sondern entwickelt sich im Laufe des Lebens als Bewältigungsstrategie.

Selbstmitgefühl bedeutet nicht, sich zu bemitleiden oder Ansprüche aufzugeben. Es beschreibt die Fähigkeit, sich in schwierigen Momenten mit Verständnis, Freundlichkeit und Fürsorge zu begegnen – so, wie wir es auch einem nahestehenden Menschen wünschen würden.

 

Emotionsfokussierte Methoden 

Gefühle als Wegweiser verstehen

Gefühle gehören zu unserem Leben. Sie informieren uns darüber, was uns wichtig ist, wo unsere Grenzen liegen und welche Bedürfnisse gerade im Vordergrund stehen. Manchmal erscheinen sie jedoch überwältigend, widersprüchlich oder schwer zugänglich. Manche Menschen erleben intensive Angst, Traurigkeit oder Wut, während andere Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle überhaupt wahrzunehmen oder auszudrücken.

In meiner therapeutischen Arbeit verstehe ich Gefühle nicht als etwas, das kontrolliert oder unterdrückt werden muss. Vielmehr können sie wichtige Hinweise geben und den Weg zu einem tieferen Verständnis der eigenen Erfahrungen eröffnen.

Wobei ich Sie unterstützen kann

Depressionen

Depressionen können sich sehr unterschiedlich zeigen. Manche Menschen erleben vor allem tiefe Traurigkeit, andere fühlen sich leer, erschöpft oder innerlich wie abgeschnitten. Häufig fällt es schwer, Freude zu empfinden, alltägliche Aufgaben zu bewältigen oder Zuversicht für die Zukunft zu entwickeln.

Depressionen sind keine persönliche Schwäche. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, welche Faktoren zu Ihren Beschwerden beitragen und welche Schritte Ihnen helfen können, wieder mehr Lebensfreude und Handlungsspielraum zu gewinnen.

Ängste und Panik

Ängste gehören zum Leben und erfüllen eine wichtige Schutzfunktion. Wenn sie jedoch übermäßig stark werden oder den Alltag einschränken, können sie sehr belastend sein. Manche Menschen leiden unter wiederkehrenden Panikattacken, andere vermeiden bestimmte Situationen oder machen sich ständig Sorgen.

Gemeinsam erarbeiten wir ein Verständnis dafür, wie Ängste entstehen und aufrechterhalten werden. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit der Angst zu entwickeln und den eigenen Handlungsspielraum Schritt für Schritt zurückzugewinnen.

Burnout und Erschöpfung

Anhaltender Stress, hohe Anforderungen oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, können zu einer tiefen körperlichen und emotionalen Erschöpfung führen. Viele Betroffene erleben Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, innere Unruhe oder das Gefühl, den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden.

Häufig sind es nicht nur äußere Anforderungen, sondern auch hohe Ansprüche an sich selbst, die zu einer Erschöpfung beitragen. Gemeinsam betrachten wir beide Seiten. Dabei geht es nicht nur um Stressbewältigung, sondern auch darum, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und langfristig einen gesünderen Umgang mit den eigenen Ressourcen zu entwickeln.

Zwänge

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können den Alltag erheblich belasten. Wiederkehrende Gedanken, Bilder oder Impulse lösen starke Unsicherheit oder Angst aus und führen dazu, dass bestimmte Handlungen immer wieder ausgeführt der vermieden werden. Zwänge entstehen nicht aus mangelnder Willenskraft, sie sind ein Versuch mit intensiven Gefühlen umzugehen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um den Teifelskreis aus Angst, Unsicherheit und Zwang schrittweise zu durchbrechen. 

Selbstwertprobleme

Viele Menschen erleben das Gefühl, nicht gut genug zu sein, stellen hohe Ansprüche an sich selbst oder vergleichen sich ständig mit anderen. Häufig begleitet sie ein ausgeprägter innerer Kritiker, der Fehler in den Vordergrund stellt und Erfolge kleinredet.

Viele selbstkritische Gedanken haben ihren Ursprung in früheren Erfahrungen. Sie müssen jedoch nicht dauerhaft bestimmen, wie Sie heute mit sich selbst umgehen.

In der Therapie geht es darum, diese Muster besser zu verstehen und eine freundlichere, realistischere Haltung sich selbst gegenüber zu entwickeln. Selbstmitgefühl, Selbstfürsorge und die Wahrnehmung eigener Stärken spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

Traumatische Erfahrungen

Belastende oder traumatische Erfahrungen können lange nach dem eigentlichen Ereignis nachwirken. Manche Menschen leiden unter aufdrängenden Erinnerungen, Albträumen, starker Anspannung oder dem Gefühl, sich selbst fremd geworden zu sein.

Die Therapie bietet einen geschützten Rahmen, um belastende Erfahrungen behutsam zu verarbeiten. Dabei orientieren wir uns jederzeit an Ihrer Stabilität und Ihrem individuellen Tempo. Je nach Anliegen können traumatherapeutische Methoden wie die IRRT sinnvoll eingesetzt werden.

Wiederkehrende Konflikte und festgefahrene Verhaltensmuster

Vielleicht erleben Sie immer wieder ähnliche Schwierigkeiten – in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit sich selbst. Obwohl Sie sich Veränderung wünschen, scheinen sich bestimmte Muster zu wiederholen.

Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie diese Muster entstanden sind und welche Funktion sie bisher erfüllt haben. Auf dieser Grundlage entwickeln wir neue Möglichkeiten, die besser zu Ihrer heutigen Lebenssituation passen und mehr Handlungsspielraum eröffnen.

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen können sich in langanhaltenden Mustern des Denkens, Fühlens und Handelns zeigen, die das eigene Leben oder zwischenmenschliche Beziehungen erschweren. Häufig liegen diesen Mustern belastende Erfahrungen und unerfüllte emotionale Bedürfnisse zugrunde. 

In der Therapie geht es darum, diese Muster besser zu verstehen, ihre Ursachen zu erkennen und neue, hilfreiche Wege um Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln. 

Trauer und Verlust

Der Verlust eines geliebten Menschen, einer Beziehung, der eigenen Gesundheit oder eines wichtigen Lebensziels kann tiefe Trauer auslösen. Jeder Mensch trauert anders, und jeder Trauerprozess verläuft individuell.

In der therapeutischen Begleitung erhalten Ihre Gefühle Raum. Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, den Verlust in das eigene Leben zu integrieren und Schritt für Schritt neue Orientierung zu finden.

Essstörungen 

Das Essverhalten ist häufig eng mit unseren Gefühlen, unserem Selbstwert und dem Umgang mit Belastungen verbunden. Essstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern – beispielsweise durch restriktives Essen, Essanfälle oder den Wechsel zwischen verschiedenen Verhaltensweisen. Oft stehen dabei nicht nur das Essen oder das Gewicht im Vordergrund, sondern auch Themen wie Kontrolle, Perfektionismus, Scham oder ein belastender Umgang mit dem eigenen Körper.

In der Therapie betrachten wir nicht nur das Essverhalten selbst, sondern auch die dahinterliegenden Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse. Ziel ist es, einen verständnisvollen Umgang mit sich selbst zu entwickeln, belastende Muster zu verändern und Schritt für Schritt zu einem gesünderen Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper zu finden.

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